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Sondermaschinenbau

Maschinen sind in der modernen Welt das Rückgrat der Wirtschaft und der Industrie. Doch nicht alle Werkstücke lassen sich dabei von der Stange fertigen. In manchen Fällen sind besondere Systeme erforderlich, damit bestimmte Produkte oder Bauteile konstruiert werden können. Hier können dann in der Regel keine Maschinen für die Massenproduktion mehr verwendet werden. Es sind spezielle Maschinen notwendig, die dann im Sondermaschinenbau gefertigt werden. Was unter diesem Terminus zu verstehen ist, kann aber nicht einfach in einem Wort erklärt werde, sodass es einer genaueren Betrachtung bedarf. 

Sondermaschinenbau - Konstruktionen nach den Bedürfnissen der Kunden  

Beim Sondermaschinenbau handelt es sich um die Konstruktion von Maschinen, die nicht von der Stange gefertigt werden. Vielmehr handelt es sich hier um Systeme, die nur speziell nach Kundenwunsch gefertigt werden. Dies bedeutet, dass der Kunde dem Konstrukteur seine Spezifikationen vorlegt, wobei dieser nach diesen Anforderungen die entsprechenden Apparaturen konzipiert und konstruiert. Da dieser Prozess in der Regel mit deutlich mehr Aufwand verbunden ist, steigen demnach auch die Kosten für den Bau. 

Beispiele für entsprechende Systeme

Doch welche Maschinen werden eigentlich auf diese Weise konstruiert? Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann es sich natürlich um eine vollkommen neue Konstruktion handeln, wobei diese dann nicht nur hergestellt wird, sondern auch in einer umfangreichen Prüfungsphase auf ihre Funktionstüchtigkeit hin geprüft wird. 

In einem anderen Beispiel kann es sich aber auch um die Anpassung von bereits bestehenden Maschinen an individuelle Bedürfnisse handeln. Hier kann zum Beispiel ein Schweißroboter so angepasst werden, dass deutlich feinere Arbeiten möglich werden. Dabei handelt es sich natürlich nur um ein sehr einfaches Beispiel, auch andere wesentlich komplexere Einrichtungen können auf diese Weise modifiziert werden.   

Ein ganz besonderes Beispiel für die spezielle Anfertigung von Maschinen ist dabei die Rekonstruktion alter Technik. Hierbei werden Maschinen wiederbelebt, die schon lange nicht mehr genutzt werden. Dies kann zum Beispiel dann erforderlich werden, wenn Produkte, die mit dieser Technik hergestellt wurden, weiter am Leben gehalten werden sollen. 

Kostenkalkulation ist entscheidend  

Natürlich ist der Bau solcher Systeme nicht grade einfach und auch die Kosten dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Dabei ist eine genaue Kalkulation erforderlich, denn in der Regel soll sich die Anschaffung einer solchen Maschine auch rentieren und einen gewissen Profit abwerfen. Daher muss im Vorfeld genau überprüft werden, ob überhaupt ein Markt für die entsprechenden Endprodukte besteht. In der Wirtschaftsgeschichte gab es schon oft Beispiele dafür, dass die Fertigung von hoch spezialisierten Geräten am Ende den Konkurs des Unternehmens bedeutete. 

Schutz durch Patente  

In der Regel werden Maschinen dieser Art mittels neuer Patente geschützt. Auf diese Weise kann der Nachbau ohne Lizenz konsequent verhindert werden. Dabei gilt es zu beachten, dass der sogenannte Musterschutz hier nicht angewendet werden kann, denn dieser gilt nicht für technische Apparaturen. Das Verfahren zur Patentierung kann aber recht langwierig sein, sodass in der Regel erst ein funktionstüchtiges Modell hergestellt und dann durch ein Patent geschützt werden muss, bevor dieses für die allgemeine Serienproduktion genutzt werden kann. Da derartige Maschinen in der Regel von spezialisierten Unternehmen hergestellt werden, muss auch mit diesen ein entsprechender Vertrag geschlossen werden, um eine Absicherung für das eigene Unternehmen zu schaffen.